Anlässlich unseres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. heute Spender, Unterstützer, Wegbegleiter und Multiplikatoren aus Medien, Wirtschaft und Politik zu einem besonderen Abend in das Miniatur Wunderland ein. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher würdigte die Arbeit der Fördergemeinschaft in einem Grußwort. Vor 50 Jahren wurde unser gemeinnütziger Verein von betroffenen Eltern gegründet und unterstützt seitdem das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Aufgabe damals wie heute: Mit Spendengeldern wird die Patientenversorgung verbessert und die gezielte Erforschung von Krebs im Kindesalter ermöglicht.

Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher unterstrich die Rolle der Fördergemeinschaft:

„Eine Krebs-Erkrankung ist für die betroffenen Kinder und ihre Familien eine große Belastung. Das Kinderkrebs-Zentrum des UKE ist für sie ein Ort der Unterstützung, der Hoffnung und Heilung. Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg unterstützt die UKE Kinderklinik finanziell und hilft dabei, die Erforschung und Behandlung von Krebs im Kindesalter zu verbessern. Ich gratuliere der Fördergemeinschaft zum 50-jährigen Jubiläum und danke ihren Mitgliedern sowie allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Arbeit.“

Dr. Holger Iversen, seit über 25 Jahren ehrenamtlicher Vorstand der Fördergemeinschaft, machte die Bedeutung unseres Vereins für die Versorgung von Kindern mit Krebs in Hamburg klar:

„Vor 50 Jahren mussten in Hamburg an Krebs erkrankte Kinder noch in den Kellerräumen des UKE behandelt werden: die Chemotherapie brachte Hoffnung, aber es existierten keine adäquaten Räumlichkeiten und kein wirklich spezialisiertes Personal für die neuen Behandlungsmöglichkeiten. Heute ist das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg eine der größten Spezialkliniken für Kinderkrebserkrankungen in Deutschland und wir sind stolz darauf, einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet zu haben. Seit nunmehr 50 Jahren setzen wir die uns anvertrauten Spenden und Erbschaften gezielt für eine Verbesserung der räumlichen Situation, eine optimale Patientenversorgung, psychosoziale Hilfen für betroffene Familien und zur Förderung der Forschung ein. Über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden direkt oder indirekt von uns im UKE und dem von uns 2006 gegründeten Forschungsinstitut finanziert, immer mit der Hoffnung, irgendwann knacken wir den Krebs!“

Moderator Jörg Pilawa führte durch den Abend und moderierte informative Diskussionsrunden mit Forschern, Ärzten und Betroffenen. Im Anschluss konnten die Gäste exklusiv die großartige Welt des Miniatur Wunderlands erkunden sowie Live-Musik von Sasha und seiner Band genießen. Zu den über 400 geladenen Gästen zählten René Adler, Hinnerk Baumgarten, Nina Bott, Miniatur Wunderland-Gründer Frederik Braun, Jorge González, Dr. Julia Kretschmer-Wachsmann, Christiane Leuchtmann, Nova Meierhenrich, Nina Petri, André Schünke, u.v.m.. An den Diskussionsrunden nahmen u.a. Prof. Dr. Stefan Rutkowski (Klinikdirektor, Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Prof. Dr. Ulrich Schüller (Wissenschaftlicher Leiter Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg), und Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro (Dekanin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) teil.